1. Instanz Verhandlung "Puntschella"

Wie in den letzten Woche in den Medien zu vernehmen war, ist die Verhandlung betreffend der Strafsache "Puntschellas" in erster Instanz abgeschlossen. Remo Stoffel wurde bei dieser Verhandlung in den wesentlichen Punkten frei gesprochen und erhält eine Entschädigung von 30'000.- CHF. Das Gericht hat damit bezeugt, dass die gegen Remo Stoffel vorgebrachten Vorwürfe ungerechtfertigt sind.

Lediglich beim Vorwurf der ungetreuen Geschäftsführung erkennt das Gericht Remo für schuldig und spricht eine Strafe von 80 Tagessätzen an 3'000.- CHF bedingt über 2 Jahre und eine Busse von 10'000.- CHF. Das bedeutet, das Remo Stoffel die in den Medien zitierten 240'000.- nur dann bezahlen müsste, wenn in den nächsten 2 Jahren ein ähnlicher Fall eintreten sollte. Die hohe Summe von 240'000.- muss dahingehend in Relation gesetzt werden, da dies eine Folge des maximal erlaubten Tagessatzes von eben 3'000.- CHF ist. Der Tagessatz wird je nach finanzieller Situation des Beklagten festgelegt. Die Anzahl maximal möglicher Tagessätze liegt in der Schweiz bei 365.

Die Verteidigung kann dieses Urteil juristisch nicht nachvollziehen und hat Berufung angekündigt. Oder wie auch Remo gegenüber den Medien verlautbarte: «Das Gericht hat nun in den wesentlichen Punkten mit einem Freispruch bzw. einer Einstellung sowie einer Entschädigung von CHF 30'000.- bestätigt, dass die gegen mich vorgebrachten Vorwürfe so nicht zu halten sind. Ich bin deshalb überzeugt, dass das Urteil betreffend ungetreuer Geschäftsbesorgung falsch ist: Ich habe mit gesundem Menschenverstand einer Geschäftspartnerin und Mutter von vier Kindern in einer Notsituation beigestanden und habe dabei nach bestem Wissen und Gewissen meinen Ratschlag und meine Expertise eingebracht. Wir haben bereits Berufung angekündigt und werden entschieden gegen dieses erstinstanzliche Urteil vorgehen.»

Es gilt festzuhalten, das für Remo weiterhin die Unschuldsvermutung gilt.

 

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